AUGENPRAXIS HAMM

Diabetische Retinopathie und Netzhauterkrankungen in Hamm

„Früh erkannt, gut behandelbar: Ihre Netzhaut in sicheren Händen – dank modernster Diagnostik und maßgeschneiderter Therapiekonzepte in unserer Praxis.“

Warum die Netzhaut regelmäßig untersucht werden sollte

Die Netzhaut kleidet den Augenhintergrund aus und wandelt Licht in Nervensignale um. Erkrankungen dieses empfindlichen Gewebes verursachen im Frühstadium meist keine Schmerzen und kaum Sehstörungen. Wenn Sie etwas bemerken, ist der Schaden oft schon fortgeschritten. Die augenärztliche Früherkennung ist deshalb der wichtigste Schutz, besonders bei Diabetes, Bluthochdruck, hoher Kurzsichtigkeit oder familiärer Vorbelastung.

In unserer Augenarztpraxis in Hamm untersuchen wir Ihren Augenhintergrund mit moderner Diagnostik und besprechen jeden Befund verständlich mit Ihnen.

Warum die Netzhaut regelmäßig untersucht werden sollte

Diabetische Retinopathie: Was passiert im Auge?

Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte schädigen mit der Zeit die feinen Netzhautgefäße. Sie werden undicht oder verschließen sich; in fortgeschrittenen Stadien wachsen krankhafte neue Gefäße. Ist die Stelle des schärfsten Sehens betroffen (Makula), entsteht ein diabetisches Makulaödem, eine häufige Ursache für Sehverschlechterung bei Diabetes.

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft zeigen bereits rund 30 Prozent der Menschen mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes Netzhautveränderungen. Gerade weil die Erkrankung lange still verläuft, sind Kontrolltermine entscheidend.

Wie oft zum Augenarzt bei Diabetes?

  • Typ-2-Diabetes: augenärztliche Untersuchung zeitnah nach der Diagnose.
  • Typ-1-Diabetes: in der Regel ab dem 11. Lebensjahr bzw. nach fünf Jahren Diabetesdauer.
  • Ohne Retinopathie: Kontrolle meist alle ein bis zwei Jahre.
  • Mit Retinopathie: je nach Stadium jährlich oder in kürzeren Abständen.
  • Schwangerschaft mit Diabetes: frühzeitig und engmaschig.

Das Intervall legt Ihr Augenarzt individuell fest.

German Eye Disease Infographic

Weitere Netzhauterkrankungen, die wir abklären

Netzhautloch & Netzhautablösung

Entstehen oft nach Glaskörperveränderungen. Rechtzeitig erkannt, lässt sich eine Ablösung verhindern.

Netzhautgefäßverschluss

Ein Verschluss von Vene oder Arterie kann das Sehen plötzlich verschlechtern und braucht schnelle Abklärung.

Makulaerkrankungen

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und Makulaödem betreffen das scharfe Sehen in der Mitte.

Veränderungen bei Bluthochdruck & Myopie

Hoher Blutdruck und starke Kurzsichtigkeit belasten die Netzhaut und sollten kontrolliert werden.

Warnzeichen: Bitte sofort melden

  • Lichtblitze im Auge
  • Plötzlich viele schwarze Punkte oder „Rußregen“
  • Ein Schatten oder Vorhang im Gesichtsfeld
  • Plötzlicher Sehverlust oder verzerrtes Sehen

Eine Netzhautablösung ist ein Notfall. Schnelles Handeln kann das Sehvermögen retten: rufen Sie uns an oder suchen Sie umgehend eine Augenklinik auf.

Warnzeichen

So läuft Ihre Netzhautuntersuchung ab

01

Gespräch

Wir fragen nach Beschwerden, Diabetesdauer und Begleiterkrankungen. Bringen Sie aktuelle Werte mit.

02

Optomap-Aufnahme

Ein digitales Weitwinkelbild erfasst über 80 % der Netzhaut, meist ohne Erweiterungstropfen.

03

Augenhintergrund

Bei Bedarf prüfen wir mit weiten Pupillen. Danach ist die Fahrtüchtigkeit für einige Stunden eingeschränkt.

04

Befund & Plan

Wir besprechen Ergebnis, Kontrollintervall und eine mögliche Therapie. Auf Wunsch informieren wir Ihren Hausarzt.

Behandlungsmöglichkeiten in unserer Praxis

Je nach Befund stehen mehrere bewährte Verfahren zur Verfügung:
Eyesight Exam Picture

Laserbehandlung der Netzhaut

Verschließt Netzhautlöcher und behandelt gezielt krankhafte Gefäßareale.

Intravitreale Medikamenteneingabe

Medikamente im Glaskörper können ein Makulaödem zurückdrängen und das Fortschreiten bremsen.

Kontrolle & Zusammenarbeit

Gute Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte sowie Rauchstopp schützen die Netzhaut. Wir stimmen uns mit Ihren Ärzten ab.

Weiterführende Leistungen

Häufige Fragen

Typ-2-Diabetiker sollten nach der Diagnose zeitnah zur Augenuntersuchung. Ohne Netzhautveränderungen reicht oft eine Kontrolle alle ein bis zwei Jahre, bei Veränderungen jährlich oder öfter. Ihr Augenarzt legt das Intervall fest.

Meist erst spät. Im Frühstadium treten kaum Beschwerden auf. Deshalb sind Kontrollen auch bei gutem Sehen wichtig.

Nein. Die Optomap-Aufnahme dauert nur kurz. Für die Spiegelung des Augenhintergrunds sind manchmal Tropfen zur Pupillenweitung nötig, die kurzzeitig blenden und das Sehen verschwimmen lassen.

Die augenärztliche Kontrolle bei Diabetes ist in der Regel eine Kassenleistung. Zusätzliche bildgebende Verfahren können Selbstzahlerleistungen sein. Wir informieren Sie vorab transparent.

Bereits eingetretene Schäden lassen sich nicht immer rückgängig machen. Früh erkannt, kann das Fortschreiten aber durch gute Stoffwechseleinstellung, Laser oder Injektionen deutlich gebremst werden.

Eine Flüssigkeitseinlagerung in der Makula, dem Zentrum der Netzhaut. Sie führt zu verschwommenem oder verzerrtem Sehen und lässt sich oft mit intravitrealen Medikamenten behandeln.

Diabetes? Jetzt Netzhautkontrolle in Hamm vereinbaren

Schützen Sie Ihr Augenlicht mit einer regelmäßigen Untersuchung. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Beratung.

Praxiszeiten

Montag 8:00 - 13:00 / 15:00 - 18:00
Dienstag 8:00 - 13:00 / 15:00 - 18:00
Mittwoch 8:00 - 14:00 OP-Tag
Donnerstag 8:00 - 13:00 / 15:00 - 18:00
Freitag 8:00 - 12:00

Kontakt

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